Tragende Krokodile
Vorbereitungen in Chult
Ausrüstung wird besorgt, Fremdenführer organisiert.Reise geht los, per Kanus entlang des Flusses ...
Angriff von Schlangen.
Gruppe erreicht das erste Ziel: Ein Lager der Flammenden Faust. Das Lager ist zerstört.
In einem abgezäunten Bereich befindet sich ein Junges einer seltsamen
Riesenvogelart. Der immer auf der Suche nach fleischlicher Nahrung befindliche Gaoxokzask wirft dem (seiner Meinung nach) Anführer, Brotor, einen kurzen Blick zu. Dieser erwidert mit einem Nicken, woraufhin der Echsenmensch seinen Bogen zückt, einen Pfeil auf die Sehne legt und diesen gekonnt auf eine Reise zum Herzen des Jungvogels schickt. Als dieser leblos in sich zusammensackt, stürmen plötzlich einige Adulte der selben Vogelart, darunter vermutlich die Eltern, aus dem Wald, um ihr Junges zu rächen. Ianorin, der Druide und sein Veggymate verdrehen kurz die Augen, da sie diese Folge wohl geahnt hatten, stürzen sich aber kurz darauf gemeinsam mit den Übeltätern in den kurzen, erfolgreichen Kampf. Schlussendlich kann die Gruppe ihre Rationen mit mehreren Portionen Riesenhendln auffetten – sofern sie eine Möglichkeit finden, diese haltbar zu machen.
Anschließend begeben sie sich zum Eingang des seltsamen, in Stein gehauenen Gebäudes, das die Form eines sitzenden Menschen hat (?).
Tragende Krokodile
Die Gruppe betritt das seltsame Gebäude. Drinnen ist es stockfinster, doch der Weichhäuterzwerg Brotor marschiert unbeirrt vor, als wäre es taghell. Der Echsenmensch folgt ihm mit einer Fackel in der Klaue, und schließlich der Rest.
Gemeinsam entdecken sie einige Fallen, andere wiederum nicht, was zu schmerzlichen aber lehrreichen Erfahrungen führt. "Tore und Fliesen an ungewöhnlichen Orten zuerst vom Gemüseweichhäuter anschauen lassen." wird von Gaoxokzask gedanklich notiert. Dank der Heilkünste von Brotor und dem Druiden können die Brandwunden der Feuerfalle geheilt und die Erkundung fortgesetzt werden.
In dem gesamten Gebäude, das eher wie eine Höhle wirkt, finden sich etliche Zeichnungen von einem Menschen und einem Krokodil. Die Gruppe klettert unter Beschwerderufen des Druiden, der sich nicht erinnern könnte diese Art von Aufgaben im Auftrag unterzeichnet zu haben, über mehrere hohe Stufen und erreicht schließlich eine lange Wendeltreppe. Da sich bereits zuvor die Zeichnungen als Hinweise erwiesen haben, und an dieser Stelle auffällig oft Bilder eines ein Krokodil tragenden Menschen zu sehen sind, beschließen sie kurzerhand dass Gaoxokzask Ianorin huckepack hinauf tragen sollte. Moment! Das ist doch verkehrt herum? Ja genau, aber da niemand sich bereit erklärte, den schweren Echsenmenschen auf die Schultern zu nehmen, wurde diese Kompromisslösung gefunden.
Also, Augen zu und durch! Huckepack und mit einem Seil aneinander gebunden, um im Falle eines Absturzes durch das Springen auf verschiedene Seiten der Treppe sich noch gegenseitig retten zu können, geht es los. Erste Stufe und – nichts passiert! Zweite Stufe – wieder keine Falle, alles soweit sogut. Zwischendurch entdeckt Ianorin Stufen, an denen offenbar Fallen angebracht sind, die aber nicht ausgelöst werden – vermutlich dank des Huckepacktragens. Den Echsenmenschen davon in Kenntnis zu setzen hält die Halbelfe allerdings nicht für nötig.
So geht es Stufe um Stufe weiter nach oben, doch als sie schon beinahe
oben angekommen stürzen sie fast ab und retten sich nur mit knapper Not und
dank des vorbereiteten Seils. Nach einer kurzen Kletterchallenge erreichen sie das Plateau. Darauf befindet sich ein magischer Gegenstand: Ein
Krug, der 10 verschiedene Flüssigkeiten produzieren kann, darunter
Wasser, Salzwasser, Gift, Honig und vor allem: Mayonnaise! Wie konnten wir bisher nur ohne Mayonnaise überleben?
Abgesehen von einem weiteren Fast-Absturz an der Wendeltreppe verläuft das Verlassen des Gebäudes problemlos. Draußen angekommen wird das tote junge Riesenhühner mit Mayonnaise zubereitet.
Ist jedenfalls der Plan, dann entdeckt die Gruppe, dass ihre Kanus weg
sind. Nicht weit weg, aber weit genug: nämlich am anderen Ufer. Zwerg Brotor
repariert sogleich mit seinen magischen Fähigkeiten eines der kaputten Kanus. Auch das abhanden gekommene Reit- und Tragedinosauriertier wird wieder eingefangen und wir übersetzen gemeinsam den
Fluss, teils schwimmend (Tragedino und Kampfdino, aka Gaoxokzask), teils ganz normal in einem reparierten Kanu (Rest der Gruppe).
Am anderen Ufer angekommen stellen die Abenteurer mit Erleichterung fest, dass die Kanus in Ordnung sing. Mit weniger Erleichterung bemerken sie, dass wesentliche Teile der Ausrüstung
fehlen. Es finden sich humanoide Fußspuren in der Umgebung, die von etwa 10 verschiedenen Individuen zu stammen scheinen. Der Veggymate kann den Spuren
folgen, unter seiner Führung nimmt die Gruppe die Verfolgung auf. Der Abstand zu den Verfolgten verringert sich, aber sie können bis zum Abend nicht erreicht werden, daher wird ein Nachtlager aufgeschlagen. In der Nacht
bekommt die Gruppe Besuch von einem Katzenmenschen, der scheinbar nichts
Böses will. Er erzählt ihnen von einem Goblinlager. Die Vermutung liegt
nahe, dass diese Goblins die Ausrüstung gestohlen haben.
Am
nächsten Tag erreichen sie das Goblinlager unbemerkt. Gaoxokzask und der Veggymate
ermorden schleichend vier Goblinwachen, bevor sie entdeckt werden und
zur Gruppe zurück laufen, dutzende Goblins im Schlepptau. Doch die Goblins haben Respekt (vermutlich eher Angst), und so beginnt Ianorin eine Verhandlung mit der Goblinkönigin in einer Sprache, die außer den Goblins und Ianorin niemand der Gruppe versteht: Goblin.
Nach einem kurzen Wortwechsel verabschiedet sich Ianorin, um mit der Goblinkönigin die Verhandlung im Goblinlager fortzuführen. Die entsetzten Proteste ihrer Abenteurerkollegen wegwischend verschwindet die Halbelfe mit der hässlichen Goblinfrau in Richtung Lager – erstaunlicherweise ohne von der Meute Goblinkrieger verfolgt zu werden. So zurückgelassen starren sich die Goblins und Abenteurer einige Zeit etwas verdattert an, ohne, dass etwas geschieht.
In der Zwischenzeit erreicht Ianorin mit der Goblinkönigin das Goblinlager, wo die Königin sofort von ihren akrobatischen Leibwachen umzingelt und geschützt wird. Es beginnt eine kurze Unterhaltung, die damit endet, dass die Hexenmeisterin Ianorin den ersten Vorschlag der Goblins akzeptiert! Zehn von zehn Punkten in Verhandlungsgeschick für: die Goblinkönigin!
Der Deal lautet, dass die Gruppe den Goblins hilft, Goblins mordende Dinosaurier zu vertreiben, und dafür sowohl Ausrüstung zurück erhält als auch einen menschlichen Gefangenen.
Schlussendlich erscheint den Abenteurern der Deal gar nicht so übel, da sie vermuten, der Gefangene könnte ein Mitglied der Flammenden Faust sein. Die
Gruppe erachtet dies als nützlich, da die Flammende Faust ohnehin einen
Wegzoll/Passierschein für das Durchqueren von Chult verlangen würde, sobald sie sie treffen.
So hätten sie dann bereits etwas gut bei ihnen, was gewiss zum Vorteil gereichen müsste. Glauben sie.
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